Allein mit meiner Kamera im Gepäck, stürzte ich mich ins Abenteuer Island.

February 11, 2018

Tag 1 ( 01.Juli 2017)

 

DUS - KEV

Vom Flughafen Düsseldorf, wo ich schon auf meinen ersten Reisepartner traf, ging es mit

WOW Air nach Keflavik.

 

Dort angekommen, lernte ich meine übrigen Reisebegleiterinnen, sowie Reiseleiterin Birgit kennen.

Auf dem Weg nach Borganes im Westen, zeigte sie uns die Kontinentalspalte "Midlina", welche Europa von Amerika trennt, diese liegt auf der Halbinsel Reykjanes.

 

In der Nähe besichtigten wir ein Fumarolenfeld, wo heiße vulkanische Gase und heißes Wasser aus der Erde treten.

Dort konnte man zum ersten Mal den Schwefelgeruch wahr nehmen, welchen wir von nun an immer mal wieder in der Nase hatten.

Mit Lebensmitteln aus dem Supermarkt fuhren wir dann zur Unterkunft, wo wir uns in Ruhe um schauten und die Eindrücke wirken lassen konnten.

 

 

Info

Geologisch betrachtet ist Island ein sehr junges Land. Es entstand vor weniger als 20 Millionen Jahren und ist immer noch im Werden. Vulkanausbrüche auf dem Mittelatlantischen Rücken, auf dem Boden des Atlantiks, brachten ein Gebirge hervor, das sich über den Meeresspiegel erhob und schließlich zur Insel wurde. Dies wird illustriert durch malerische Lava, Krater, Vulkane, Tafelberge, Bimshalden und Aschefelder. Quelle visiticeland.com

Tag 2 (02.Juli 2017)

 

 

Als erstes Highlight unserer Reise besuchten wir am Morgen das traditionelle Fjórðungsmót in Borgarnes.

 

Dieses Turnier findet in der Region nur alle vier Jahre statt.

Es war ein tolles Erlebnis, die besten Reiter mit ihren Pferden zu sehen.

Um zu applaudieren, blieben die Isländer lieber in ihren SUVs am Rand und hupten Beifall.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend fuhren wir mit leicht eingefrorenen Knochen zur lieben Josefina nach Giljar.

Nach kurzem Kennenlernen ging es für uns, bei herrlich blauem Himmel, zum nahegelegenen Wasserfall.

 

Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt.

Gleichgesinnte Fotografen, die Ruhe, das Plätschern des Wassers beim Durchqueren der Flüsse, klettern, mich entspannen und fotografieren.

Dort habe ich meiner Kamera eine Pause gegönnt und habe alle Eindrücke aufgesogen.

Um Euch einen kleinen Einblick zu geben, zeige ich 3 Handybilder von Birgit. Danke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Info

Isländisch ist, neben dem Färöischen, die einzige europäische Sprache, in der es fast keine Familiennamen gibt. Der isländische Nachname ist eher als eine Art Beschreibung der Abstammung zu verstehen und bildet sich nach nordgermanischer Überlieferung in der Regel aus dem Vornamen des Vaters und dem Anhängsel "-son" (Sohn, für Jungen) oder "-dottir" (Tochter, für Mädchen). Heißt der Vater Ragnar, dann heißt der Sohn Ragnarsson mit Nachnamen und die Tochter Ragnarsdóttir. In einer Familie mit einem Sohn und einer Tochter haben damit alle Personen unterschiedliche Nachnamen, da auch die Eltern jeweils die Namen ihrer Väter tragen Quelle: vorname.com

Tag 3 (03.Juli 2017)

 

 

Am nächsten Tag hatten wir ganz zauberhafte Models vor der Linse.

 

Auf der Fahrt nach Hofsstadir machten wir eine kleine Rast an einem Wasserfall. Durch Zufall entdeckten wir einen idyllisch gelegenen, glasklaren See.

 

 

 

 

Nach unserem kleinen Spaziergang besuchten wir Eyjolfur, seine Frau Johanna und deren beiden kleinen Töchter.

Für die Isländer völlig normal, überraschte es mich doch, dass die vierjährige Tochter bereits ein eigenes Pferd hatte und wie selbstverständlich alleine mitritt.

Die Zweijährige ist aber dann doch bei ihrer Mutter geblieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Nachmittag haben wir dann natürlich wieder auf dem Pferderücken verbracht.

Den Blick stets auf die endlose Weite gerichtet, vorbei am Hraunfossar Wasserfall,

ließ das Reiterherz höher schlagen.

Mehrstündige Ritte sind einfach toll, sofern man nicht seine komplette Fotoausrüstung mit sich trägt.

Hätte mein Mitreisender mir nicht meinen Rucksack abgenommen und weitere 3 Stunden getragen,  meine Kamera plus Equipment würden heute noch irgendwo hinter einem Geröllhaufen mitten in Island liegen.

Also nochmal vielen Dank Björn!

 

 

 

 

 

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